Mittelschule

Vorlesewettbewerb 2023/24

Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse der Mittelschule Pirk holten auch in diesem Jahr ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und haben sich gegenseitig vorgelesen. Die Lesevorträge wurden bewertet und es wurden die drei Klassensieger gekürt. In diesem Jahr waren es drei Mädchen, die am meisten mit ihrem Lesevortrag überzeugen konnten. Die Klassensieger heißen Sophia Langer, Lena Fuchs und Julia Überall. Nun ging es für die drei begabten Leserinnen in die nächste Runde, dem Schulentscheid. Auch hier stellten sie ihr Lieblingsbuch vor und lasen aus einem unbekannten Text vor. Schließlich war sich die Jury (Klassenleiterin Frau Gallersdörfer und Rektorin Frau Piehler) einig, dass Julia Überall mit ihrer Leseleistung am meisten überzeugen konnte und sie damit zur diesjährigen Schulsiegerin ernannt werden sollte.

 

MINT – eine neue Erfahrung

Erstmalig durften die 7. und 8. Klasse an einem MINT Workshop teilnehmen. MINT steht für Mathematik, Informatik, Natur und Technik. An zwei Vormittagen kamen für je vier Stunden Experten der ijf (initiative junge forscherinnen und forscher e.v) aus Würzburg und leiteten den Workshop. Die Schüler haben viel über die Berufe im Gesundheitswesen, deren Anforderungen und Tätigkeitsbereiche erfahren. Sie haben einige neue Berufe kennen gelernt, die es erst seit kurzem gibt. Besprochen wurde, in wie fern die Digitalisierung unsere Berufe und Tätigkeiten in Zukunft verändern wird. Alle Schüler durften sich am ersten Tag Stationen mit gesundheitlichen Themen näher anschauen und selber ausprobieren, wie man z. B. Blutzucker, Blutsauerstoff oder Blutdruck misst. Experimentell und praktisch wurde der Workshop am zweiten Tag. Die Aufgabe war, aus vorgegebenen Materialien eine Daumenprothese zu entwickeln und herzustellen. Diese sollte dann noch auf ihre Funktionalität getestet werden. Alle Schüler waren mit vollem Elan bei der Sache und hatten die unterschiedlichsten Ideen. Jede Gruppe kam zu einem funktionierenden Ergebnis. Sie konnten mit ihren Prothesen teilweise Bälle fangen und kleine Gegenstände greifen. Die Schüler waren begeistert von den vielen neuen Eindrücken und stolz auf ihre Leistungen.

 

„Let’s benimm“ in der 9. Klasse

Am 21.12.23 besuchte Herr Lindner von der AOK die Neuntklässler um in einem dreistündigen Workshop den Schüler/innen wichtige Verhaltensregeln mit auf den Lebensweg zu geben. Wie kann ich im Bewerbungsgespräch, in der Ausbildung oder im Privaten einen positiven ersten Eindruck hinterlassen? Wie kleide ich mich angemessen? Wie funktioniert Small Talk? Die sehr praktischen und alltagsorientierten Tipps kamen bei den Jugendlichen gut an und wurden als gewinnbringend angesehen.

 

Gewinnbringender Präventionsvortrag der Polizei

Herr Strehl von der Polizeiinspektion Vohenstrauß kam am 08.12.2023 zu einem Workshop in die 9. Klasse der JFS Pirk. Themen des kurzweiligen Vormittags waren die „Jungen Fahrer im Straßenverkehr“ sowie präventiv gegen Alkohol- und Drogenmissbrauch vorgehen. Anhand von anschaulichen Fallbeispielen, Berichten und Statistiken zu Unfällen von Verkehrsteilnehmern wurden die 25 Schüler/innen für ein überlegtes Handeln bei der bald anstehenden Teilnahme im Straßenverkehr sensibilisiert. Hierbei kamen auch Schätzungen und Fragen der Jugendlichen nicht zu kurz. Einen weiteren wichtigen Baustein stellte der Präventionsvortrag dar, um den negativen Folgen des Drogenkonsums zu begegnen. Wichtig war es hierbei, den Schüler/innen verschiedene Ursachen, die Umstände des Gebrauchs und die Folgen des Missbrauchs von Drogen deutlich zu machen.

 

 

Backmischungen aus dem Glas

Die 7. Klasse Soziales füllt für den Adventsmarkt des Elternbeirates 40 Gläser mit einer Schoko-Nuss-Kuchen-Backmischung. Unter Anleitung ihrer Fachlehrerin Jutta Reinisch wiegen und messen die Schüler der ersten Gruppe in Fließbandarbeit jede Zutat genau ab und schichten diese sauber in die Gläser ein. Dabei dürfen die Schichten nicht untereinander vermischt werden, da sonst der schöne Effekt im Glas weg wäre. Fachlehrer Thomas Weiner hat mit der Gruppe Wirtschaft der Klasse 8/9 die Beschriftung des Glases entworfen, und die Rezeptanleitung geschrieben. Die zweite Gruppe der 7. Klasse Soziales beklebt jedes Glas mit den Angaben, dekoriert diese mit Serviette und Bändern und hängt die Rezeptanleitung dran. Stolz übergeben die Schüler ihren Beitrag zum Adventsmarkt an unsere Rektorin für den Elternbeirat.

 

img Industriemechanik-Gehäusebau öffnet die Türen für interessierte Schüler/innen

Die 9. Klasse der Josef-Faltenbacher-Schule Pirk machte sich am 30.11.23 mit ihrem Klassenleiter Herrn Werner auf den Weg nach Luhe-Wildenau. Ziel war die Firma img Industriemechanik-Gehäusebau. Der Vormittag begann mit einer kurzen Begrüßung sowie Sicherheitsunterweisung durch den Ausbildungsleiter Herrn Weineck. Die Geschäftsführer Wolfgang Schraml und Markus Prölß brachten den Jugendlichen mit einer Firmenpräsentation die Aufgaben- und Arbeitsbereiche näher. Im Bereich der Industriemechanik Gehäusebau beliefert die img Unternehmen aus Branchen der Lebensmittel-, Medizin-, Elektro- und Automationstechnik, aus dem Metall- und Maschinen- sowie dem Schaltschrankbau, oder auch aus der Land- und Baumaschinentechnik. Anschließend folgte die Betriebsführung aufgeteilt in drei Gruppen, bei der die Abschlussschüler/innen einen interessanten Einblick in die verschiedenen Tätigkeitsbereiche erhielten. Von der Programmierung bis zum Zusammenbau erklärten die Geschäftsführer sowie Mitarbeiter/innen anschaulich die Arbeitsabläufe der img. Bei der folgenden Besprechungsrunde brachte Herr Weineck der Klasse die Ausbildung im Betrieb näher. Den Jugendlichen bietet sich die Möglichkeit einer vielfältigen Ausbildung, angefangen vom Konstruktionsmechaniker Feinblechbautechnik über den technischen Produktdesigner bis hin zum Zerspanungsmechaniker. Durch eine, freundlicherweise zur Verfügung gestellte, Brotzeit gestärkt machte sich die Klasse mit viel Gesprächsstoff auf den kurzen Heimweg. Erfreulicherweise konnte eine dauerhafte Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft ausgemacht werden. Die img Industriemechanik-Gehäusebau und die Josef-Faltenbacher Schule wollen in den kommenden Jahren in der siebten sowie achten Jahrgangsstufe zusammenarbeiten, um die Jugendlichen in ihrer beruflichen Orientierung bestmöglich zu unterstützen.

 

Adventskranzbinden unter fachkundiger Anleitung

Fast schon zur Tradition geworden ist das jährliche „Adventskranz binden“ in Zusammenarbeit mit der Gärtnerei Steinhilber aus Schirmitz. Rechtzeitig vor dem 1. Advent haben die Schülerinnen und Schüler der Gruppe Soziales, unter der Leitung von Fachoberlehrerin Jutta Reinisch, am 27. November 2023 dekorative Kränze gebunden. Die beiden Zierpflanzengärtnerinnen Katharina und Sandra von der Firma Steinhilber haben den Teilnehmern Tipps und Tricks gezeigt, wie die Tannenzweige mit Draht auf dem Kranz befestigt werden. Vorher haben die Schülerinnen und Schüler über den Beruf des Gärtners einiges erfahren. Erstaunt waren sie über die Vielfalt der Ausbildungsrichtungen in diesem Beruf. Spezialisieren kann man sich als Zierpflanzengärtner, Landschaftsgärtner, Friedhofsgärtner, Gemüsegärnter und einiges mehr. Interessiert fragten die Schüler und Schülerinnen nach Ausbildungsvergütung, Weiterbildung und nach Inhalten, welche in der Berufsschule vermittelt werden. Nachdem nun die Tannenzweige befestigt waren, konnten die Kerzen angebracht werden. Zum Abschluss wurden die Kränze noch mit Kugeln und weihnachtlichen Dekoartikeln bestückt. Ein gelungener Nachmittag mit sehr ansprechenden Ergebnissen.

 

Bundeswehr als Arbeitgeber

Einen etwas anderen Ausflug unternahmen die 7. und 8. Klasse im Rahmen der Berufsorientierung zusammen mit ihren Lehrkräften Frau Moeller und Frau Kraus am Freitag den 20. Oktober 2023, und zwar in die Grenzland-Kaserne nach OBERVIECHTACH. Empfangen wurden die Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen vom Stellvertreter des Bataillonskommandeurs - Oberstleutnant Michael Zweers, der als erstes über die Sicherheitsbestimmungen im militärischen Sicherheitsbereich informierte. Bei der darauffolgenden Führung durch die Kaserne informierte uns der stellvertretende Kommandeur über die laufenden und geplanten Infrastrukturmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 100.000.000 Euro, die unterschiedlichen Organisationsbereiche der Bundeswehr und insbesondere die Waffengattungen des Heeres sowie die Geschichte des Panzergrenadierbataillon 122, welches als zweitältester noch aktiver Verband der Bundeswehr seit der Aufstellung im Jahre 1959 dann seit 1961 in Oberviechtach stationiert ist. Interessiert erfuhren die Schülerinnen und Schüler Inhalte der Ausbildung zum Soldaten sowie über deren Unterbringung in einer Kaserne. Danach wurden die 7. und 8.- Klässler in Gruppen eingeteilt und in einen Stationskreislauf eingebracht, wo sie unter anderem das Hauptwaffensystem der Panzergrenadiertruppe, den Schützenpanzer PUMA genauer und die Lupe nehmen, sich reinsetzen und sogar eine (Mit-)Fahrt mit dem Panzer unternehmen durften. Darüber hinaus präsentierten die Soldaten mit sehr viel Detailwissen ihre Ausrüstung und Bewaffnung, die sie im Einsatz dabeihaben. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler am eigenen Leib erfahren, wie schwer diese Ausrüstung sein kann, was je nach Auftrag oder Mission schnell einmal bis zu 45 kg inklusive Schutzweste und Waffe beträgt. Auch die neuesten logistischen Einsatzfahrzeuge wie zum Beispiel den MULTI gepanzert und ungepanzert konnten sie bestaunen und darin Platz nehmen. Danach verabschiedete sich Oberstleutnant Zweers von den Jugendlichen und stellte noch klar, dass es sich bei dem Besuch nicht um eine Werbeveranstaltung gehandelt habe, sondern einfach nur einmal einen Einblick in eine Berufssparte habe geben sollen. Jeder solle für sich selbst entscheiden, welchen Beruf er einschlagen möchte und ob der Beruf „Soldatin/Soldat“ gegebenenfalls vielleicht auch geeignet wäre. Dabei verwies er sowohl noch auf die erforderlichen körperlichen und psychischen Voraussetzungen, als auch im schlimmsten Fall physische sowie psychische Folgen für den Menschen, die erfahrungsgemäß gelegentlich nach Einsätzen im Ausland auch vereinzelt vorkamen und vorkommen können. Nach dieser sehr interessanten Darbietung nahm Hauptfeldwebel Meiler vom Weidener Karrierecenter der Bundeswehr die beiden Klassen in Empfang und brachte sie in einen Schulungsraum, wo schon belegte Semmeln und Getränke auf die Schülerinnen und Schüler warteten. Im Anschluss an die Stärkung erzählte Meiler welche weiteren Berufsmöglichkeiten die Bundeswehr außer dem Soldatenberuf noch zu bieten habe und welche Voraussetzungen man dafür mitbringen müsse. Danach ging es mit dem Bus wieder zurück zur Schule.

 Bundeswehr Besuch Foto klein 

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